Damit geht Bolivien einen weiteren Schritt in seinem langjährigen Kampf für eine Volkskontrolle über die natürlichen Ressourcen, die Anerkennung der Rechte von Ureinwohnern, soziale Gerechtigkeit und eine neue Art der Demokratie, von der alle im Land profitieren sollen.
Der Vorschlag der Regierung, eine Obergrenze für die Größe landwirtschaftlichen Besitzes festzulegen, wurde ebenfalls angenommen. Dies zeigt einmal mehr, dass das bolivianische Volk eine Agrarreform zugunsten der Armen im Land befürwortet.
Im Zuge des Weltsozialforums in Belém nannte Präsident Evo Morales die neue Verfassung einen Schutzschild, den ein verantwortungsbewusstes Volk gegen die Rückkehr des Liberalismus’ und die reaktionäre Politik der Oberschicht errichtet habe.
Die Verfassung bereitet den Weg für die Neugründung eines Staates, der noch vor kurzer Zeit von einer rassistischen und fremdenfeindlichen Oligarchie geführt wurde – eine Oligarchie, die übrigens nicht von ihren Plänen abgelassen hat, die demokratische Regierung zu stürzen und das Land zu spalten.
Die Partei der Europäischen Linken erklärt ihre Solidarität mit dem Volk Boliviens und betont erneut, die progressiven Kräfte des Landes in ihren zukünftigen Kämpfen für eine neue internationale Weltordnung der Gerechtigkeit und Kooperation unterstützen zu wollen.
Außerdem schließt sich die EL den Positionen der Mitglieder der Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) an, die die demokratische Regierung Boliviens stets unterstützt und alle Ideen eines Staatsstreichs oder einer Spaltung des Landes verworfen haben.
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