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Nachrichten / 08 Okt 2014

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Maite Mola: “Der Kampf der feministischen Bewegung ist entscheidend, um Erfolg zu haben.”

Die Partei der Europäischen Linken nahm am Syrizafestival teil und debattierte mit sozialen und feministischen Bewegungen:  Die Partei der Europäischen Linken beteiligte sich in Person ihrer...

Die Partei der Europäischen Linken nahm am Syrizafestival teil und debattierte mit sozialen und feministischen Bewegungen:
 

Die Partei der Europäischen Linken beteiligte sich in Person ihrer Vizepräsidentin Maite Mola und anderer am Festival der Jugend von Syriza vom 2.-5. Oktober in Athen. Sie nahm an zwei Debatten teil, am Freitagabend mit europäischen sozialen Bewegungen und am Samstag mit der feministischen Bewegung. Auf dem Kolloquium der feministischen Bewegung sprach Maite Mola von den Kämpfen der Frauen, ihren Siegen und ihrer Situation in Europa. Auch wies sie auf die von wirtschaftlichen und politischen Kräften ständig lancierten Bedrohungen hin, wie die jüngste Erklärung des Präsidenten des Unternehmerzirkels in Spanien, die öffentlich konstatiert, es sei besser keine Frauen über 25 Jahren einzustellen, da sie schwanger werden könnten.

Die Vizepräsidentin der EL begrüßte und unterstützte den Kampf der 595 Reinigungskräfte des griechischen Finanzministerium, die seit letzten Herbst für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze auf die Straße gehen und die “es geschafft haben, sich zusammen zu schließen, um gegen die Mächtigen zu kämpfen”.

Sie feierte auch “den Triumph”, der durch die Zurückziehung des “rüchständigen und absurden” Änderungsantrags der rechten spanischen Regierung zum Abtreibungsgesetz erreicht wurde. “Wir haben etwas, das unmöglich schien, aufgehalten, da das Gesetz letzten September hätte beschlossen werden können, als die Regierung der Volkspartei die absolute Mehrheit in der ausführenden Kammer hatte.” Mola schrieb diesen Sieg nicht nur dem Kampf der spanischen Frauen zu, sondern auch den entsprechenden Demonstrationen in Griechenland, Österreich und einer langen Liste europäischer Länder, in denen die EL mit ihrer Kampagne “Der Staffelstab der Freiheit” aktiv war. Die Vizepräsidentin erklärte, dass diese Demonstrationen mehr als Solidarität bekundeten, da “ihr alle das gleiche Risiko wie wir eingegangen seid”.

Als eine Veteranin der feministischen Bewegung ordnete Maite Mola den Kampf der feministischen Bewegung als “fundamental für den Erfolg” ein, da die Parteien den Frauen bisher nie irgendetwas gegeben hätten. “Wir, als linke Aktivistinnen, mussten dafür aus unseren Parteien heraus arbeiten.” Sie fügte hinzu, dass die Tatsache, dass die Linke Positionen gewinnt, nichts garantiere und deshalb “müssen wir weiterkämpfen, um sicher zu stellen, dass diese Erfolge nachhaltig sind”.

Sie ging ebenso darauf ein, dass die Krise insbesondere Frauen trifft, “nicht nur im Süden, sondern auch im Norden, wie die Zahlen zu Armut, Unsicherheit, Arbeitslosigkeit und geschlechtsspezifischem Lohngefälle zeigen”, womit umso deutlicher der Wert des gemeinsamen Kampfes hervortritt.

 

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