News / 18 Mar 2015
Go to newsDie EL verurteilt die terroristischen Anschläge in Tunis und ruft dazu auf, durch verstärkte Teilnahme am Weltsozialforum zu reagieren
Die Partei der Europäischen Linken (EL) verurteilt vehement die terroristischen Anschläge des „Islamischen Staates“ auf das Parlament in Tunis, die höchste Repräsentanz der Demokratie, und nimmt am Schmerz der Opfer und aller TunesierInnen Anteil.
Dieser Anschlag, der mehr als ein Dutzend Tote kostete, geschah nur weniger als eine Woche vor Beginn des Weltsozialforums in Tunis, einem einzigartigen Raum für Diskussionen und Austausch und für das Zusammentreffen sozialer Bewegungen aus der ganzen Welt.
Maite Mola wird als Vizepräsidentin der Partei der Europäischen Linken nächste Woche zusammen mit anderen VertreterInnen der Partei am Weltsozialforum teilnehmen. Sie rief dazu auf, als Reaktion auf diese Anschläge des „Islamischen Staates“ verstärkt am Forum teilzunehmen, „weil niemand diese Möglichkeit der Zusammenkunft der globalen Zivilgesellschaft bedrohen darf“.
„Kein Terrorismus wird die Stimme der Menschen zum Schweigen bringen, wenn sie weltweit ihre Stimme erheben, um den Kampf gegen Neoliberalismus und kapitalistische Globalisierung zu verstärken.
Niemand wird es schaffen, den Willen zur Zusammenarbeit zu brechen, der dabei hilft, das globale Machtgleichgewicht zu verändern; insbesondere in Zeiten, in denen die Demokratie mehr und mehr ausgehöhlt wird, sowohl in Europa, als auch in den Ländern, die von fundamentalistischen Terroristengruppen und imperialistischen Interessen bedroht werden.“
Die EL steht heute mehr denn je an der Seite der tunesischen Bevölkerung und ruft dazu auf, die Beteiligung am Weltsozialforum zu erhöhen, das nächsten Dienstag, den 24. März eröffnet wird. Der Erfolg dieses Forums wird wie immer von der aktiven Teilnahme der sozialen Bewegungen, aktiven Organisationen, BäuerInnen und ArbeiterInnen, StudentInnen, Arbeitslosen, Jungen, Frauen und den Ausgeschlossenen abhängen“, erklärte Maite Mola und fügte hinzu: „Der Terrorismus hat uns noch nie bewegungsunfähig gemacht und wird es auch diesmal nicht tun.“
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